Fischfang

Die Bretagne liegt im Westen Frankreichs und die Spitzen dieses Gebiets ragen zum einen im Norden in den Ärmelkanal während die Süd- und Westküste im Bereich des Atlantiks liegen. Durch diese Lage hatte der Fischfang hier eine ganz besondere Bedeutung. Dies änderte sich in den 90er Jahren, als die Fischereiindustrie langsam zum Erliegen kam. Zum Teil waren schwere Tankerunglücke mit auslaufendem Öl die Ursache für den Niedergang der Fischerei, zum anderen wurden andere Fischmärkte erschlossen. Trotzdem spielt das Thema "Meeresfrüchte" eine gewichtige Rolle an der bretonischen Küste. Hier findet man die hochwertigsten Austern Frankreichs und dementsprechend werden diese hier auch auf den Austernbänken gezüchtet. Flächen von rund 2000 Hektar an Austernbänke gibt es allein an der Nord- und Südküste. In den Buchten werden auch Miesmuscheln gezüchtet, während man weiter draußen im Meer in den tieferen Gewässern Hummer, Langusten und auch Jakobsmuscheln fischt. Auch Krabben und Krebse werden hier in den Netzen gefunden und gelangen in den Verkauf, oftmals auf Fischmärkten. Wenngleich der traditionelle Fischfang hier nicht mehr die Rolle spielt wie früher, so hat man sich an der bretonischen Küste mit Meerestieren, vor allem Austern, einen neuen Namen gemacht.

Tags: fische