Die Kelten

Die Kelten lebten im 5. und 6.Jh. v. Chr. auf einem Gebiet das sich von der Donau bis ins heutige Frankreich erstreckte. Sie wurden erstmals in den Schriften des römischen Schriftstellers Herodot erwähnt aber auch andere Schriftstücke dokumentieren ihre Existenz.. Die keltische Sprache ist nicht festgehalten weil diese Volksstämme keine Schrift besaßen. Später dann wurde die Sprache der Kelten der indogermanischen Sprachgruppe zugeschrieben. Die Keltische Kultur fällt in die Hallstattzeit und ist belegt mit archäologischen Funden wie den Fürstengräbern und ihren reichen Grabbeigaben. In einer späteren Periode entsteht die La-Tène-Kultur. Da sie Wandervölker waren erstreckte sich ihr Gebiet auch bald bis nach Spanien und in die Poebene, von hier aus griffen sie Rom an. Einige Stämme wanderten bis nach Osteuropa und Griechenland. Es gab aber auch sesshafte Kelten, die in Mitteleuropa blieben und hier Siedlungen gründeten. Anders sah es im Voralpenraum aus. Die Römer eroberten das Gebiet und verbündeten sich mit den Kelten, so entstand eine keltisch-römische Mischkultur genannt: gallo-römische und norisch-pannonische Kultur. Diese wurde durch dei Einfälle der Germanen in dem Gebiet beendet. Bezeichnend für die Kultur der Kelten sind die wunderbaren Schmuckstücke, die und Waffen, die in den Gräbern gefunden wurden. Der bekannteste Fund ist das Grab des Fürsten vom Glauberg. Spirituelle und religiöse Führer waren die Druiden. Sie besaßen die Rolle des Lehrers, Mediziners, Naturforschers und Richters.

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